Über mich

Foto von Heide-Marie LautererIch bin 1952 in Heidelberg geboren und zur Schule gegangen. Seit meiner Kindheit übe ich mich im Lesen und Schreiben, zwei Tätigkeiten, die mich neugierig machen und lebendig erhalten. Mit 11 Jahren habe ich begonnen Tagebuch zu schreiben; Briefe an die Freundinnen, lange Aufsätze  und Geschichten  – Schreiben hat mir aus vielen Krisen geholfen.

Nach dem Abitur an der Elisabeth von Thadden-Schule in Heidelberg-Wieblingen habe ich Germanistik und Geschichte studiert. Danach folgten Jahre als Lehrerin für Deutsch und Geschichte an verschiedenen Schulen und Fachhochschulen in Baden-Württemberg und Rheinlandpfalz. Später, als Historikerin an der Universität Heidelberg, galt mein Interesse  der Frauen-und Geschlechtergeschichte und der Biographie von Frauen. Meine historische Studie zur Geschichte der “Parlamentarierinnen in Deutschland 1918/19-49″ ist 2002 im Ulrike Helmer Verlag erschienen. Meine Dissertation: Liebstätigkeit für die Volksgemeinschaft”, eine Studie über Diakonissen in der Zeit des Nationalsozialismus, wurde 1994 im Vandenhoek & Ruprecht-Verlag publiziert. Seit 2009, dem Erscheinungsjahr meines ersten Geschichtenbandes “Irre Geschichten”, beschäftige ich mich mit dem Kreativen Schreiben.

Mit meinem Trakehnerwallach Gordon habe ich viel Zeit verbracht. Er war mein Lehrer in vielerlei Hinsicht. Mit seiner Hilfe habe ich meine eigenen Grenzen ausgelotet. Als er mir  unmissverständlich klar gemacht hat, dass er sein Leben auf einem Reiterhof mit Boxenhaltung nicht mehr mitmachen wollte, haben wir uns getrennt. Heute lebt er im „Pferdealtersheim“ unter freiem Himmel in einer kleinen Herde und in meinem Leben ist eine schmerzliche Lücke entstanden.

Ich bin seit 1982 mit dem Physiker Hans-Jürgen Pirner verheiratet; seit vielen Jahren leben, arbeiten, schreiben und lesen wir zusammen in Heidelberg.

Ich bin Mitglied bei der Autorinnenvereinigung “Mörderische Schwestern” und der “Litoff” Heidelberg, sowie dem hd-Textsalon.

 

Worüber ich schreibe:

Für alle meine Geschichten gilt: Ich muss von ihnen berührt sein und die Notwendigkeit gefühlt haben, sie zu schreiben.  Wenn ich als Autorin von meinem Stoff gefesselt bin, werden es meine Leserinnen und Leser auch sein.

Meine Stoffe muss ich nicht lange suchen. Ich entnehme sie dem Sack meines treuen Pelikans, der ständig um mich herum flattert und alles aufnimmt, was mich fesseln könnte. Das sind nicht immer nur lustige Begebenheiten. Meine dunkleren Seiten lebe ich in meinen Kriminalgeschichten  aus, die  immer mit einer Prise hintergründigen Humors gewürzt sind.